SAVA III
Länge
6,3
Länge 6,3 km
Benötigte Zeit
01:30
Benötigte Zeit 01:30
Največja strmina vzpona[%]
6
Max. Steigung: 6 %
Max. Gefälle: 4 %
Max. durchschnittliche Steigung: 4 %
Länge der Steigungen über 5%: 0,30 km
Niedrigster Punkt der Strecke: 296 m
Höchster Punkt der Strecke: 282 m
Höhenunterschied: 74 m
Poraba kalorij
1470
Energieverbrauch für Männer: 1470 kJ (351 kcal)
Energieverbrauch für Frauen: 1206 kJ (288 kcal)
Schwierigkeitsgrad
Schwierigkeitsgrad: Mittlerer Schwierigkeitsgrad
Qualität der Wanderwege
Qualität der Wanderwege: Mischfahrbahn
Primerna obutev: Wanderschuhe
Kurze Beschreibung

Eine angenehme, nicht anspruchsvolle Rundtour entlang des Flusses Sava, die nur einige Minuten vom Stadttrubel entfernt ist und für eine ausgelassene Wanderung aller Generationen zu allen Jahreszeiten geeignet ist.
Der Weg führt zwischen der Črnuče-Brücke und der Brücke zur Einfallstraße in Črnuče entlang der Süd- und Nordseite der Sava. Auf der südlichen Seite des Flusses verläuft der Weg in unmittelbarer Nähe, auf der Nordseite nähert er sich dem Flussufer nur auf einem kurzen Abschnitt bei der Črnuče-Brücke, während der meiste Wegabschnitt vom Ufer abgeschieden ist und entlang von Schrebergärten verläuft. Der Fahrweg heißt zu Recht Schotter. Asphalt gibt es nur im Bereich der Brücke, wo die Sava überquert wird.

Potek

Ježica – Črnuška vpadnica - Ježica

Ježica
Wir beginnen die Tour beim Gebäude der Fahrschule Ježica . Wir machen uns auf den Weg über das Fahrübungsgelände in Richtung der Sava. Im Wald, am Ende des Übungsgeländes, überraschen uns zuerst große Erdhaufen, die nach der Errichtung des Kreisverkehrs in der Nähe hierher abtransportiert wurden. Wenn wir uns auf dem noch nicht befestigten Weg über dieses Gebiet durchgeschlagen haben, kommen wir zu einem Fahrweg, der entlang des südlichen Ufers der Sava verläuft. Auf dem Fahrweg biegen wir rechts ab, in Richtung der drei Brücken, die in Ježica die Sava überqueren. Zuerst überqueren wir die Straßenbrücke , daraufhin die Gasleitungsbrücke und zuletzt noch die Eisenbahnbrücke . Auf einem schönen, schattigen Weg gehen wir weiter entlang des Zaunes um einen Campingplatz und ein Hotel herum , , und daraufhin noch bis zum Freibad Laguna Resort. Wir setzen unseren Weg fort, vorbei an der Sportzone . Nun haben wir keinen Schatten mehr, aber dafür wunderschöne Blicke in Richtung Stožice, Ježica und Šmarna gora . Auf unserer Rechten begleitet und nach wie vor die Sava mit ihren Stromschnellen und lockt unsere Blicke zu den Flussstränden S10].

Reitzentrum Stožice
Der Weg führt uns zu den ersten Gehegen des Reitzentrums Stožice mit einer Pferderennbahn S38], wo jedes Jahr zahlreiche Reitveranstaltungen stattfinden. Die Pferde sehen uns wissbegierig an und unser Auge bleibt beim Anblick der Pferde ganz ungewollt auch am neuen Sportzentrum Stožice hängen . Bei den letzten Gehegen gehen wir etwa 100 m auf Steinplatten, mit denen wegen der Flusskurve und des Uferausspülens die rechte Uferseite befestigt wurde .

Zur nördlichen Sava-Seite
Langsam kommen wir zum Ende unseres Weges an der südlichen Sava-Seite. Vor uns sehen wir die Brücke der Einfallstraße nach Črnuče . Vor dieser biegen wir rechts bergauf auf die Einfallstraße ab, wo wir auf einem breiten Fußweg die Sava überqueren . Von der Brücke reicht unser Blick von den Sava-Stromschnellen über die Wohngemeinden in Ježica bis zu den Dolomiten von Polhov gradec . Nachdem wir die Sava überqueren, führt unser Weg weiter auf einer Schotterstraße parallel zur Einfallstraße , wo wir nach 300 m links auf einen Waldweg abbiegen und bald das Črnjušnjice-Becken passieren . Hier drehen wir uns in Richtung Süden und folgen bei schönem Wetter dem Črnušnjice-Becken bis zur Sava-Brücke, wo wir rechts zu den Gärten abbiegen.

Gärten
Bald erblicken wir auf unserer Linken die ersten Gärten . Nach etwa 300 m biegen wir bei der Kreuzung links in Richtung der Sava ab und nach etwa 70 m bei der Kreuzung dann rechts. Nun begleiten uns links und rechts bis zur Reinigungsanlage in Črnuče Schrebergärten . Kurz vor der Reinigunganlage biegen wir an der Kreuzung Črnuče links ab. Nach 200 m kommen wir zu einer Kreuzung . Und hier Vorsicht! Nicht links, nicht rechts, sondern wir laufen geradeaus auf einem schmalen Weg zwischen den Gärten bis zum Sava-Ufer, wo wir nochmal rechts in Richtung der Črnuče-Brücke abbiegen. Der schmale Weg, der uns zuerst entlang des Wassers am Zaun einer neuen Wohnsiedlung führt, geht bei den letzten Gärten in einen Fahrweg über. Obwohl es heute viel weniger Gärten sind als noch vor Jahren, ist das gesellschaftliche Leben hier nach wie vor sehr lebendig. Neben der Gartenarbeit wird hier an schönen Wochenende auch gerne gegrillt. In der ganzen Umgebung verbreitet sich ein wunderbarer Duft, nicht nur der traditionelen Cevapcici und Pljeskavica, sondern auch anderer Köstlichkeiten. Man würde sich am liebsten zu den fröhlichen Gruppen hinzu gesellen.
Unser Ausgangspunkt ist nicht mehr weit entfernt und am Ende unseres Weges befinden sich einige Möglichkeiten, um unseren Durst und Hunger in Ruhe zu stillen , , .

Andenken an den Weltkrieg
Kurz vor der Eisenbahnbrücke können wir uns einen gut erhaltenen deutschen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg ansehen , derden Zugang zur Brücke aus Črnuče sicherte. Auf der Ježica-Seite macht ihm ein italienischer Bunker Gesellschaft . Beide weisen still auf das Grauen und die Sinnlosigkeit der Kriege hin.

Ende des Weges
Nachdem wir die Eisenbahn- und die Straßenbrücke überquert haben, kommt unser Weg entlang der nördlichen Sava-Seite langsam zum Ende. Vor uns erblicken wir einen großen Parkplatz eines asiatischen Restaurants. Auf der Zufahrtsstraße, die zum Parkplatz führt, kommen wir zur Straße nach Gameljne . Hier biegen wir rechts in Richtung der Črnuče-Brücke ab, wo wir auf einem sicheren Fußgängerweg die Sava überqueren . Hier sehen wir die Eisenbahn- und Gasleitungsbrücke über die Sava noch von der anderen Seite. Wir gehen noch am Kreisverkehr vorbei und schon sind wir am Ziel.

 

Sava
Die Uferregion der Sava mit den Kiesgruben, Inseln und Überflutungswäldern stellt eine einzigartige ökologische Umgebung dar, die erheblich zur biotischen Vielfältigkeit beiträgt. Dieses Umfeld kann entlang des ganzen Sava-Flusses bis zur Siedlung Sava (bei Litija), wo der Fluss in eine Schlucht einbiegt, beobachtet werden. In der Sava leben 28 Fischsorten (davon 7 geschützte) und 9 Amphibienarten (alle geschützt).
Diese Region dient als Lebens- und Überwinterungsraum für etwa 100 Vogelarten und zahlreiche Enten-, Lappentaucher-, Gänsen- und Reiherarten und andere Wassertierarten.

Natürliche Werte
In dieser Region gibt es auch einige natürliche Werte. Im Gastgarten des Imbisses Tavčarjev hram stehen drei Weißbuchen und fünf Wildkastanien . An der Kreuzung der Straße Cesta 24. Junija und der Dunajska cesta in Ljubljana steht zudem eine Pappel .

Die Sava-Brücken in Ježica
Der Fluss Sava, die jahrhundertealten Wege und die damit verbundenen Brücken über den Fluss, gaben hier schon seit jeher den Lebensrhythmus an. Dieses Gebiet hatte großen strategischen Wert. Genau hier entstanden in der Vergangenheit unterschiedliche Flussbrücken, die über Jahrhunderte die zentralen Militär- und Handelswege nach Osteuropa darstellten. Auf dem heutigen Gebiet wurden Steinträger einer römischen Sava-Brücke gefunden, die von insgesamt 27 Stützpfeilern gefestigt wurde und 300 m lang und 8 m breit war. Die Überreste der Brücke befinden sich im Volkmuseum Sloweniens und im Prager Technischen Museum. Neben der Brücke stand die römische Poststation Sabus Flavius. In dieser Gegend wurde auch eine 2000 Jahre alte römische Grabstätte gefunden. Mit Untergang des römischen Imperiums klang auch der Handel und der Militärverkehr in dieser Gegend ab. Die Brücke wurde Opfer der Zeit. Von da an mussten Reisende und Händler den Fluss zu Fuß oder per Boot überqueren. Im Feudalismus fand genau dort, wo sich heute der Autocampingplatz Ježica befindet, im April 1515 eine Versammlung mit etwa 6000 Bauern statt, die wegen ihrer Unzufriedenheit mit der höheren Belastung das alte Rechtssystem zurück forderten. Dieser Bauernaufstand endete blutig. Er wurde vom deutschen Militär brutal erstickt. Zum Andenken an diesen Aufstand wurde am Eingang zum Badkomplex eine Gedenkplatte angebracht.
Die Türken haben bei ihrem Wüten durch Slowenien im 15. Jh. die Herrschaft über beide Sava-Ufer übernommen und überquerten bei ihren räuberischen Feldzügen hier den Fluss. Im 16. Jh. befand sich hier ein wichtiges Fuhrmann-Zentrum mit zahlreichen Gasthäusern, wo die Fuhrmänner auf den Transport über den Fluss warteten. Als die Franzosen zu Zeiten der Illyrischen Provinzen sich nach Wien durchschlugen, wollten sie die Črnuče- Brücke passieren. Da die Brücke aus Holz war, hat die österreichische Armee sie einfach abgedeckt, sodass nur die Pfeiler übrig blieben. Damals besetzte Napoleon Bonaparte die Region Krain und kam bis vor die Črnuče-Brücke. In den Gefechten starben zahlreiche Franzosen, die für immer in Grabstätten in der Umgebung begraben blieben. Die französische Ära endete, daran erinnert werden wir aber immer noch durch die Namen der Berge auf der Črnuče-Seite des Flusses (Tabor, Stražni hrib usw.). Am 7.1.1821 überquerte die Črnuče-Brücke auch der russische Zar Alexander, der in Ljubljana den Kongress der Heiligen Allianz besuchte. An dieses Ereignis erinnert heute das Gasthaus Pri ruskem carju. Auch der slowenische Dichter France Prešeren war oft in Ježica, denn er besuchte hier seinen Onkel Jožef Prešeren, der ein ganzes Jahrzehnt hier als Pfarrer diente. Zu dieser Zeit befand sich hier ein beliebtes Freibad, welches auch unser Dichter gerne besuchte. 1846 wurde eine neue Brücke über die Sava gebaut und mit Errichtung der neuen Bahnstrecke zwischen Kamnik und Ljubljana im Jahr 1891 verlor die Region ihren wichtigen Transit-Wert, der insbesondere durch die Fuhrmänner und die zahlreichen Gasthäuser geprägt wurde.

Die Bunker neben der Črnuče-Eisenbahnbrücke
Während des Zweiten Weltkrieges teilte genau dieser Sava-Teil das Gebiet, welches inklusive Ježica unter die Mussolini-Herrschaft kam und den Črnuče-Teil auf der anderen Seite, wo Hitler regierte. Die Brücke stellte damals einen wichtigen Grenz-Kontrollposten zwischen Italien und Deutschland dar, woran heute ein deutscher und ein italienischer S25] Bunker an der jeweiligen Ufer-Seite erinnert.

Hippodrom Stožice
Das Hippodrom Stožice in Ljubljana liegt zwischen dem Fluss Sava und der Ljubljana-Umfahrungsstraße beziehungsweise dem neuen Stadion Stožice. Bereits im Jahr 1946 wurden hier Militärparaden veranstaltet, bei denen auch Reiter mit ausgebildeten Militärpferden teilnahmen. Bald wurde ein Reitverein ins Leben gerufen und 1950 organisierte man den ersten Vereins- Dressurreiterwettbewerb. Der Reitklub Ljubljana, der sich davor in Trnovo befand, übernahm diesen Standort. Seine Mitglieder haben mit hingebungsvoller Arbeit erreicht, dass das Hippodrom heute ein wichtiges Wettbewerbszentrum darstellt. Eine wichtige Rolle bei der Gestaltung des Hippodroms spielte der vielseitige Sportanlagen-Konstrukteur Ing. Stanko Bloudek.
Neben Dressurreiterwettbewerb werden hier auch Springreiterwettbewerbe und Trabrennen organisiert. Das erste Trabrennen fand 1957 statt und 1996 hielt der damalige Papst Johannes Paul II. eine Messe vor 150.000 Menschen. Im Hippodrom befindet sich auch eine Reitschule für Kinder und Erwachsene, die im Sommer Reitlager und im Herbst gesellschaftliche Treffen, bei denen man die Pferde kennenlernen kann, organisiert. Kurz gesagt, der richtige Ort für Liebhaber der Natur und Tiere .

 

Imbiss Tavčarjev dvor
Der Imbiss befindet sich in umittelbarer Nähe unseres Ausgangspunktes. Der schattige Kastaniengarten kommt wie gerufen für eine Stärkung oder zur Erholung an heißen Sommertagen .

Gasthaus Štern
Das Gasthaus Štern befindet sich an der Straße Dunajska cesta neben dem Eingang zum Freibad Laguna. Ende der Dreißigerjahre des 20. Jh. errichtete ein bekannter Weinhändler (deswegen der Name Štern) hier das Gebäude, in dem sich das Gasthaus befindet.
Hier werden neben dem alltäglichen Angebot auch Geschäftsessen, Geburtstage, wichtigen Jubiläen, Hochzeiten oder Neujahrsfeiern organisiert. Es werden kulinarische Erlebnisse mit gutem Essen und köstlichen Weinen angeboten und jeden Donnerstag wird ein Spanferkel oder ein Lamm gegrillt .

Asiatisches Restaurant Veliki Hong Kong
Das renovierte asiatische Restaurant in neuer Umgebung, auf dem linken Sava-Ufer bei der Črnuče-Brücke mit großem Parkplatz, ist ein Muss für alle Liebhaber der chinesischen Küche .

Die Bar Derbi bar im Hippodrom
Bar im Hippodrom Stožice. Von der schattigen Terrasse aus hat man einen wunderschönen Blick aus dem Hippodrom auf die Berglandschaft im Hintergrund .

Gasthaus Pod lipico
Ein traditionelles slowenisches Gasthaus in Hippodrom-Nähe .
Der richtige Ort für Liebhaber großer Schnitzel.

Verwaltungsobjekt der Fahrschule Ježica
Einige hundert Jahre wurde in dem Gebäude, wo sich heute die Fahrschule Ježica befindet, der Brückenzoll auf der Straße Wien-Triest eingenommen. Das Zollhaus gehörte zu den Landeszollhäusern. In der Vergangenheit war das Gebäude allerdings kleiner, die heutige Gestalt bekam es im 19. Jh. Nachdem die Strecke Ljubljana-Kamnik fertiggestellt wurde, befand sich in diesem Gebäude der Bahnhof. Carol Taučer aus Ljubljana kaufte das Gebäude 1882 und renovierte es. Im Gebäude befand sich auch das bekannte Gasthaus Tavčarjev dvor, nach dem heute der Imbiss auf der anderen Straßenseite benannt ist.

Schrebergärten in Črnuče
Die Schrebergärten waren aus gesellschaftlicher Sicht bereits in den 90er Jahren für die Bewohner von Ljubljana ohne eigenes Land sehr wichtig. In Črnuče gibt es sie nun seit über 30 Jahren. Einst waren es 1100, heute sind nach der Intervenierung seitens der Inspektion lediglich 300 übrig geblieben.

 

Der Sava-Lauf
Der Sava-Lauf wird jedes zweite Jahr am zweiten Oktober-Wochenende auf einem fachlich und organisatorisch hohem Niveau veranstaltet. Es wird führt die Route, die Medallienübergabe, Getränke und andere organisatorische Aktivitäten gesorgt.
Teil nehmen in erster Linie aktive Mitglieder der Laufvereine, doch es kommen auch einige Freizeitsportler. Für die große Mehrheit ist diese Veranstaltung ein Traning für den Ljubljana-Marathon. Der Lauf ist auch für Menschen mit weniger Kondition geeignet, da er fast keine Steigungen beinhaltet. Aufgrund seiner Lage, ist dieses Hippodrom das zentrale von Slowenien. Der Lauf wird vom Sportverein Ježica organisiert.

Reitveranstaltungen im Hippodrom Stožice
Im Hippodrom Stožice finden jedes Jahr Trab- und Galopprennen wie auch Dressurreiter- und Springreiterwettbewerbe statt, sowohl mit lokaler als auch internationaler Beteiligung. Der Höhepunkt der Trabsaison in Slowenien ist mit Sicherheit das slowenische Trabderby – die wichtigste Prüfung der slowenischen Traber. Der erste Platz bei diesem Derby bedeutet eine große Ehre und bringt großes Ansehen und Ruhm für den Traber und den Pferdebesitzer mit sich, natürlich bekommt auch der Züchter eine der höchsten Auszeichnungen. Um dies zu erreichen, sind durchschnittlich drei Minuten erforderlich – so lange dauert das Rennen.