Tivoli
Tivoli bildet mit den mit Wald bewachsenen Anhöhen den Landschaftsschutzpark Tivoli, Rožnik und Berg Šiška.
Pläne für den Park Tivoli wurden in der Zeit der Illyrischen Provinz ausgearbeitet. Das jetzige Bild bekam der Park zwischen 1921 und 1939 (Neugestaltung ist die Arbeit von Jože Plečnik) und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als im Park verschiedene Sportobjekte gebaut wurden (Halle Tivoli, bedecktes Bad mit Fitness und Bowlingbahn, Boulebahn, Rollschuhplatz, Minigolf, Tennis- und Basketballplatz). Den Entspannungsteil des Parks präsentieren die Kastanienallee, Jakopič-Allee (Promenade), Teich, der botanische Garten, Gewächshaus, Kinderspielplatz, mehrere Brunnen und Statuen. Natürlich dürfen wir nicht die Tiere und Pflanzen vergessen, die uns auf jedem Schritt begleiten.
Im Park sind auch ein Bad (1929) und derTurnplatz Illirija, die wegen der Eisenbahn ein wenig abstehen.
Hier sind auch zwei Schlösser: Schloss Tivoli und Cekin, welcher heute für andere Absichten benutzt wird. Im Schloss Cekin ist ein Museum der modernen Geschichte, im Schloss Tivoli aber ein Internationales Zentrum für Graphik und Bildkunst sowie ein Café.
Cekinov grad
Das Schloss Cekinov grad oder auch Leopoldsruhe genannt, war im 17.Jh. das Schloss des Laibachers Pavel Konig.
Unter den Eigentümern der ersten bescheidenen Burg waren auch die Barone Raumschussel und Stroblhoff, in deren Besitz auch Bokalce war. Anfang des 18. Jh. kaufte die Burg Graf Leopold Karl Lamberg und erbaute im Jahr 1720 das heutige Barockschloss. Im Jahr 1787 bekam es Ivana Lamberg als Mitgift, die Lovrenz Szogyney heiratete. Weil der Name der Eigentümers vereinfacht wurde (Zegini), entstand daraus die heutige Benennung Cekinov grad.
Das Anwesen hatte später noch viele Besitzer, der letzte war Peter Kozler, der Autor der Karte des Slowenischen Landes und Regionen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg verstaatlicht und es befand sich eine Schule darin. Im Jahr 1951 wurde im Schloss das Museum für neuere Geschichte eröffnet.
Kirche St. Jernej
ist eine der ältesten Kirchen in Ljubljana (erstmals erwähnt wurde sie 130)., sie wird nach den Plänen vom Architekt Plečnik. Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde darin der Friedenspakt zwischen dem Venezianischen Republik und Habsburgern unterzeichnet.
Das Gehöft von Vodnik
Im Gebäudekomplex ist das wichtigste Gebäude das Wohnhaus, das schon vor dem Jahr 1765 erbaut wurde (das Jahr ist in der Holzdecke des Getreidespeichers erhalten geblieben), in dem Valentin Vodnik geboren wurde. Das Haus ist auch ein ethnologisches Denkmal der Architektur Ende des 19. Jahrhunderts als charakteristisches Heim von Prominenten aus der Umgebung von Ljubljana.
Im Gebäude haust auch eine Musikschule und wir können uns das Gedenkzimmer von Vodnik und ein der Reformation gewidmetes Zimmer ansehen. Beide Sammlungen wurden erneuert.
Landschaftspark Tivoli, Rožnik, Šišenski hrib
Die Region, die im Jahr 1984 zum Naturschutzpark erklärt wurde, umfasst den Stadtpark Tivoli und die mit Wald bewachsenen Hügel Rožnik und Šišenski hrib. Der Landschaftspark, der als untrennbarer Teil der Identität von Ljubljana gilt, umfasst satte 500 Ha. Es handelt sich um ein geschütztes Gebiet, in dem sich sowohl natürliche als auch kulturelle Raumelemente erhalten haben, ebenso wichtig ist aber auch die soziale und Freizeitfunktion des Gebietes. Auf der westlichen Seite des Berges Šišenski hrib befindet sich an der Stelle, wo einst eine Tongrube war, heute der Teich Koseški bajer, der einen wichtigen Lebensraum für einige seltene und gefährdete Tierarten darstellt und überhaupt eines der wenigen stehenden Gewässer in Ljubljana ist. Am östlichen Ufer wurde zur Entspannung am Wasser eine Holzplattform eingerichtet.
Das Schloss Galetov grad
Das heutige Neorenaissance Aussehen bekam das Schloss im 18. Jh., als Baron Anton Nepomuk Taufferer hier ein Bauernhaus kaufte, es zu einem Landschloss umbauen ließ und Pepensfeld benannte. Im Jahr 1784 vereinte Graf Janez Nepomuk Auersperg dieses Anwesen mit dem Anwesen Jama. Wie alle Schlösser und Burgen in Ljubljana wechselten auch diese viele Besitzer. Im Jahr 1875 kaufte es Adolf Gale, nach dem das Schloss den Namen „Galetov grad" bekam. Heute sind in seinen Räumen der Polizeiveteranenverein Sever Ljubljana und das Polizei-Blasorchester tätig.
Naturschutzgebiet Mali Rožnik
Es ist ein Feuchtgebiet und ein bedeutender Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzarten. Vor allem sind das Lurche, Libellen und Pflanzen, die ein Sumpfgebiet brauchen. Im unteren Teil des Feuchtgebiets entwickelte sich Torfmoor.
ZOO , ,
Ljubljana ZOO ist nicht einer der ältesten noch ist es einer der größten ZOO-s. Trotzdem ist es aber ein interessanter Reisepunkt in Ljubljana. Die Anfänge reichen in die Zeiten nach dem zweiten Weltkrieg, als die Käfige mit den Tieren im Zentrum von Ljubljana aufgestellt wurden. 1951 hat die Stadtbehörde einen geeigneteren Ort auf der südwestlichen Seite von Rožnik gefunden. Damals hat der ZOO angefangen sich schneller zu entwickeln, entscheidend war aber das Jahr 1988, als sich der ZOO als ein moderner ZOO zu entwickeln begann, mit der Betonung auf möglichst natürlichen Lebensverhältnissen der Tiere, Ökologie und Kohabitation von lebender und lebloser Natur.
Das Angebot wird von Jahr zu Jahr durch verschiedene Produkte für die Besucher einfallsreich erweitert, vor allem für die Jüngsten.
Heute können wir sagen, dass die Ausrichtung die richtige war, die Tiere »wohnen« in geeigneten Unterkünften, die Besucher sind zufrieden und kommen immer wieder zurück, was mehr als 200.000 Besucher jedes Jahr beweisen.
Boljkas Statuen der Tiere im ZOO ,
Der anerkannte slowenische Bildhauer, Maler und Graphiker Janez Boljka hat in seinem Schöpferopus mehrere Bronzestatuen der Tiere hergestellt. Im ZOO fanden sechs Skulpturen ihr Heim: Nashorn, Affenfamilie, Bison, Wolf, Elefant und der Stier (Auerochse), welcher am Zooeingang herrscht und ein beliebter Punkt der jüngeren Besucher ist, denn sie klettern gerne auf ihm und sitzen auf seinem Rücken.
Schloss Tivoli
Älter als das Schloss Cekin ist das Schloss Tivoli. Die Anfänge dieses Schlosses greifen ins 13. Jahrhundert, wenn etwas höher ein Turm stand. Es ersetze ihn ein Schloss, das im 17. Jahrhundert, als sich der Besitzer wechselte, abgerissen und neu gebaut wurde. Das würden wir heute Ersatzbau nennen. In seiner abwechslungsreichen Geschichte war dieses Gebäude ein Kloster, Krankenhaus, Lager, Kaserne, Residenz des Bischofs von Ljubljana und Behausung des Marschalls Radetzky, nach dem zweiten Weltkrieg aber wurde es eine Behausung verschiedener Stadtbeamten und Mieter. Nach ganzheitlicher Erneuerung zog in das Schloss der Internationale Graphikzentrum.
Lernweg Jesenko
Verläuft durch den ganzen Landschaftsschutzpark. Auf diesem Weg kann der Spaziergänger 30 Baumarten betrachten.